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„Netzwerk pflegend Beschäftigte“ Beruf und Pflege von Angehörigen besser vereinbaren

Wie lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren? Das ist eine zentrale Frage, denn häufig sind Angehörige pflegebedürftiger Menschen berufstätig und stehen vor einer enormen Doppelbelastung. Hier setzt das „Netzwerk pflegend Beschäftigte“ an, das im Beratungszentrum verankert ist. Das Netzwerk hilft Unternehmen, ihre Mitarbeitenden beim Balanceakt zu unterstützen – zwischen der eigenen Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen. Unternehmen erkennen nämlich immer häufiger: Die Entlastung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für alle Seiten ein Gewinn.

Über das Netzwerk

Wie sieht die Unterstützung konkret aus? Die pflegend Beschäftigten erhalten praktische Hilfestellung und fachliche Beratung. Sie ist für die rund 15.000 Mitarbeitenden der 19 Mönchengladbacher Partnerunternehmen des Netzwerks kostenlos und erfolgt selbstverständlich absolut vertraulich. Mit dem Netzwerk rief die Sozial-Holding eine nachhaltige Dienstleistung ins Leben, die bei Mönchengladbacher Unternehmen bekannt ist und die intensiv genutzt wird. Wir appellieren ausdrücklich an Unternehmen und an Beschäftigte, die Angehörige pflegen: Nehmen Sie die angebotene Unterstützung und Entlastung an! Zögern Sie nicht, uns anzusprechen: Wir sind telefonisch 24 Stunden für Sie erreichbar – an sieben Tagen in der Woche.

Wir beraten Sie zu Angeboten, die unterstützen und entlasten:

  • ambulante Pflegedienste
  • Pflegegeld, Sachleistung und/oder Entlastungsleistung
  • Gesprächskreise
  • Nachbarschaftshilfe
  • Essen auf Rädern
  • haushaltsnahe Dienstleistungen
  • Hausnotruf
  • seniorengerechte Alltagshilfen
  • 24-Stunden-Betreuung
  • Urlaub und Pflege

Sie pflegen und sind berufstätig? Wir haben Lösungen für Sie!

Diese Dynamik ist für viele Pflegende kein Geheimnis: Durch die Doppelbelastung werden eigene Reserven schnell verbraucht. Der Druck auf die berufstätige, pflegende Person ist groß – und geht einher mit physischen, psychischen und sozialen Belastungen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig Auszeiten zu planen. Denn: Nur, wer auch gut für sich selbst sorgt, kann mit Kraft und Energie seine Angehörigen unterstützen. „Selbstfürsorge“ ist also ein großes Thema – und für alle Pflegenden besonders notwendig. Nehmen Sie deshalb Unterstützung und Entlastung an!

Informationen für Unternehmen

Mit welchen Lösungen können Sie Ihre Mitarbeitenden unterstützen? Gehen Sie als Unternehmen den ersten Schritt! Wir möchten Sie ermutigen, das Thema „Pflege“ in Ihrer Belegschaft zu etablieren. Signalisieren Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihre Gesprächsbereitschaft, wenn diese zu pflegenden Angehörigen werden.