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Gewusst wie: unsere kostenfreien Pflegekurse für Sie Unterstützende Angebote für pflegende Angehörige

Sie pflegen als Angehörige einen älteren Menschen? Mit unseren kostenfreien Kursen in Kooperation mit der AOK vermitteln wir Ihnen nützliches Basiswissen für den Pflegealltag. Geschulte Fachkräfte zeigen hilfreiche Handgriffe und geben wichtige Informationen zu Gesundheit, Hygiene und Recht.

Praktische Tipps und Austausch im Pflegekurs

Wenn man einen älteren Menschen zu Hause pflegt, muss man vieles wissen: Welche Ernährung ist passend? Was gibt es bei der Körperpflege zu beachten? Und wie erkenne ich meine eigenen Grenzen?
Unsere kostenfreien Veranstaltungen werden von erfahrenen Lehrkräften geleitet und finden in der Regel mittwochs von 17 bis 18:30 Uhr in Mönchengladbach-Hardterbroich statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

Kompakte Module für Ihr Pflegewissen

Modul 1: Wissenswertes rund um die Pflegeversicherung

Mögliche Leistungen der sozialen Pflegeversicherung werden benannt und pflegerelevante Gesetze erläutert. Außerdem stellen wir Ihnen konkrete Unterstützungs-Angebote vor, die Sie entlasten: Hausnotruf-Dienst, gerontopsychiatrische Beratung, Angehörigen- und Selbsthilfegruppen, ambulante Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege, Wohnkonzepte im Alter und vieles mehr.

Modul 1 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend : Rechtliche Grundlagen
Zweiter Abend: Entlastungsangebote im Rahmen der Pflegeversicherung

Modul 2: Mobilisation

Wir führen Ihnen Hebe- und Transfertechniken vor – und üben diese auch praktisch ein. Außerdem zeigen wir geeignete Hilfsmittel zur Mobilisation für eine kräfteschonende und rückengerechte Arbeitsweise. Wir erläutern, wie Folgeerkrankungen entstehen. Dies hilft, Risiken zu erkennen und diesen frühzeitig vorzubeugen.

Modul 2 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Grundlagen der Bewegung
Zweiter Abend: Mobilisation und Positionieren eines Pflegebedürftigen mithilfe von Hilfsmitteln

Modul 3: Ernährung

Allgemeines und spezielles Wissen über Ernährung unterstützt das Verständnis für die besonderen Bedürfnisse alter Menschen. Konkrete Aspekte, etwa was bei ernährungsassoziierten Erkrankungen beachtet werden sollte, werden erläutert. Sonderkostformen, Hilfsmittel und Unterstützungs-Angebote werden vorgestellt, um sie in den Alltag integrieren zu können.

Modul 3 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Veränderung der Ernährung im Alter
Zweiter Abend: Spezielle Ernährung

Modul 4: Körperpflege

Wissenswertes rund ums Duschen, Baden und zur Ganzkörperpflege am Bett wird vermittelt und die Bedeutung für das Wohlbefinden erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Inkontinenz sowie der Umgang mit notwendigen Hilfsmitteln und Inkontinenzmaterial.

Modul 4 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Körperpflege (Teil 1)
Zweiter Abend: Körperpflege (Teil 2)

Modul 5: Altersverwirrtheit und Demenz

Informationen zu unterschiedlichen Formen der Demenz und dem Verlauf demenzieller Erkrankungen erleichtern das Verständnis für die Gefühlswelt und das Erleben der Betroffenen.

Modul 5 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Formen einer Demenz
Zweiter Abend: Umgang mit Demenzerkrankten und Informationen zu Betreuungsgesetzen

Modul 6: Eigene Grenzen erkennen

Herausfordernde Verhaltensweisen des Pflegebedürftigen werden hinterfragt, um die Ursachen zu ergründen und mögliche neue Wege eines selbstbestimmten Lebens im Alter aufzuzeigen. Gleichzeitig soll über Warnsymptome, die bei den pflegenden Angehörigen auftreten können, gesprochen werden. Dies dient dazu, Überlastungssituationen frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen.

Modul 6 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Umgang mit herausforderndem Verhalten
Zweiter Abend: Konsequenzen für die Betreuung und Pflege

Modul 7: Bedürfnisse Schwerkranker und Sterbender

Wir besprechen folgende Themen: Umgang mit Ängsten im Sterbeprozess, der Wunsch nach einem Sterben in Würde und die Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross (Ärztin und Sterbeforscherin). Zudem stellen wir Ihnen unterstützende Angebote vor, die dem Sterbenden und seinen Angehörigen in diesem letzten Lebensabschnitt ein gewisses Maß an Sicherheit schenken können.

Modul 7 umfasst zwei Schulungsabende:
Erster Abend: Möglichkeiten und Grenzen der Sterbebegleitung durch Angehörige (Teil 1)
Zweiter Abend: Möglichkeiten und Grenzen der Sterbebegleitung durch Angehörige (Teil 2)

Modul 8: Sturzprävention

Um Stürze zu vermeiden, werden vorbeugende Maßnahmen wie Wohnraum-Anpassung, Trainingseinheiten und Therapiemöglichkeiten vorgestellt, mit dem Ziel, die Mobilität der alten Menschen weitestgehend zu erhalten.

Modul 8 umfasst einen Schulungsabend.