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Pressemitteilungen

25.04.2016: Altenheime weiter öffnen: Sozial-Holding stellt Quartierskonzept für Mönchengladbach vor

Altenheime weiter öffnen: Sozial-Holding stellt Quartierskonzept für Mönchengladbach vor
Katharina Schott, Bernhild Birkenbeil, Norbert Post und Helmut Wallrafen (v.l.) stellten der Öffentlichkeit das Quartierskonzept für Mönchengladbach vor.

Gerade im Alter kommt dem Quartier, in dem wir leben, eine herausragende Bedeutung zu, denn das Wohnumfeld trägt in besonderem Maße zu unserer Lebensqualität bei. „Die Möglichkeit, am soziokulturellen Leben in der Gemeinde teilzuhaben, ist wichtig, denn die Menschen erfahren Sinnstiftung und Identität über die Einbindung in Gemeinschaft, Familie, Vereine, Kirchengemeinden und das Leben im Quartier“, sagt Norbert Post (MdL), Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH. Seine Einschätzung wird durch eine Umfrage des unternehmenseigenen Beratungszentrumsgestützt. Eine Analyse der Neueinzüge seit Januar 2011 zeigte, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime im Durchschnitt zu etwa 70 Prozent aus dem Quartier kommen, in dem das Altenheim liegt. Dies stützt die These, dass das Quartier und die wohnortnahe Versorgung von älteren Menschen an Relevanz gewinnen. „Alten- und Pflegeheime nehmen hier eine besondere Rolle ein, denn im Rahmen einer sozialraumorientierten Versorgung verstehen sie sich als aktive Partner im Quartier nach dem Motto: Ich gehe ins Quartier – Das Quartier kommt zu mir“, erläutert Katharina Schott, Quartiersentwicklerin der Sozial-Holding. Im Vordergrund stehen dabei die Bedürfnisse der Bewohner. Damit sich die Wohn- und Lebenssituation für die aktuellen und potenziellen „Kunden“ der Altenheime weiter verbessert, nutzen die städtischen Altenheime, wie andere Akteure vor Ort, schon heute die Ressourcen des Quartiers für die Bewohner – und wirken aktiv an der Quartiersentwicklung mit. Es geht darum, den Bewohnern zu ermöglichen, das Altenheim nach Bedarf zu verlassen und sich beispielsweise in der vertrauten Einkaufszone, der Kirche, im Café oder in Parks aufzuhalten, aber auch Events wie beispielsweise Schützenfeste und Weihnachtsmärkte im und außerhalb des Quartiers zu erleben. „Auf der anderen Seite soll das Quartier aber auch ins Haus kommen und damit bestimmte Teile der Einrichtung auch zu einem öffentlichen Raum machen“, sagt Bernhild Birkenbeil als Geschäftsleiterin der Altenheime GmbH. Wie uns dies in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen und Unternehmen heute schon gelingt, hat die Sozial-Holding jetzt der Öffentlichkeit und den Mitgliedern der kommunalen Pflegekonferenz vorgestellt. Gleichzeitig wirbt das Unternehmen dafür, das Potenzial der stationären Altenpflegeeinrichtungen als Quartierszentren und Treffpunkte zu nutzen. Durch die Lage der Häuser im Stadtgebiet ließe sich so ein fast flächendeckendes Netz von Quartiersangeboten aufbauen. Dies in einem strukturierten und mit den BürgerInnen, BewohnerInnen und Institutionen vor Ort abgestimmten Prozess voranzutreiben, sei eine wichtige Aufgabe für die nahe Zukunft, betont Norbert Post.



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