Navigation einblenden Navigation

Veranstaltung

08.05.2015: Vortrag: Mönchengladbach und der Erste Weltkrieg

„Mönchengladbach und der Erste Weltkrieg“ ist das Thema eines Vortrags am Freitag, 8. Mai, um 15:30 Uhr im Städtischen Altenheim Windberg an der Marienburger Straße 39. Referent Karl Boland begleitet seine Ausführungen mit zahlreichen Bildern aus Mönchengladbach und Rheydt. Der Eintritt ist frei.

Der 1. Weltkrieg, der am 1. August 1914 begann, ist uns heute nur noch durch Bilder und Texte in Erinnerung, weil Zeitzeugen nicht mehr leben. Doch dieser Krieg wurde als besonderes Ereignis sehr gut dokumentiert. Es gibt viele Filme und Fotos und bis heute finden wir Erinnerungsgegenstände aus dem Weltkrieg – zum Beispiel Feldpostkarten - auf den Flohmärkten.

Der Erste Weltkrieg bezog die Menschen an der so genannten "Heimatfront" direkt mit in den Krieg ein - und zwar durch rigoros rationierte Lebensmittel, mit Hungererfahrungen, mit strenger Pressezensur, mit einer Arbeitsdienstpflicht für Männer und mit einer intensiven Kriegs- und Durchhaltepropaganda. Dazu wurden jeden Tag neue Todesannoncen für Gefallene in den Lokalzeitungen veröffentlicht. Alleine 1.200 Soldaten, die aus Rheydt stammte, starben im Laufe des Krieges den damals so genannten "Heldentod". Nach dem Kriegsende setzte für diese Kriegstoten ein intensiver Gedenk- und Denkmalkult ein, der uns bis heute zahlreiche steinerne Zeugnisse im Stadtgebiet übrig ließ.

Referent Karl Boland (geb. 1954) ist Politikwissenschaftler und hat sich seit vielen Jahren mit der Lokalgeschichte von Mönchengladbach und Rheydt im Rahmen zahlreicher Veröffentlichungen intensiv beschäftigt.



zurück zur Übersicht