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Pressemitteilungen

03.02.2015: Guntram Schneider: Den demografischen Wandel als Chance nutzen!

Guntram Schneider: Den demografischen Wandel als Chance nutzen!

Die Arbeitswelt so zu gestalten, dass ältere Beschäftigte gesund und ohne Einschränkungen bis zum Rentenalter im Job bleiben können – das ist für Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, angesichts von demografischem Wandel und Fachkräftesicherung eine der wichtigsten Herausforderungen in der Arbeits- und Sozialpolitik. Deshalb hat der Minister an einer Veranstaltung der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach teilgenommen, bei der sich alles um die Frage drehte, wie der demografische Wandel als Chance genutzt werden kann. In der Tat ist kaum eine Branche schon heute so vom demografischen Wandel geprägt, wie das Gesundheitswesen. In der älter werdenden Gesellschaft sucht gerade der Pflegesektor händeringend nach Fachkräften. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat auf diese Entwicklung mit einem Förderprogramm für ältere Beschäftigte reagiert. „Wir sind 50 – na und?“ lautet das Credo des Unternehmens, das vom Seniorenverband AARP im vergangenen Jahr bereits zum dritten Mal mit dem International Award als einer der weltweit besten Arbeitgeber für Beschäftigte über 50 Jahren ausgezeichnet wurde. Bei der Sozial-Holding sind mehr als 35 Prozent der 875 Beschäftigten älter als 50 Jahre sind. Die städtische Tochtergesellschaft verfolgt seit vielen Jahren ein systematisches Bildungs- und Gesundheitskonzept für die älter werdende Belegschaft: Weiterbildungsprogramme für ältere Arbeitnehmer, flexible Arbeitszeitmodelle, Programme zur Förderung der körperlichen und mentalen Fitness oder für ein gutes Arbeitsklima gehören dazu. Schneider gratulierte der Sozial-Holding zur Auszeichnung ihres Bildungs- und Gesundheitskonzepts: „Hier in Mönchengladbach hat man früh erkannt, was bald für unsere gesamte Wirtschaft ein Top-Thema sein wird: In Zeiten des demographischen Wandels mit zunehmendem Fachkräftebedarf und alternden Belegschaften müssen alternsgerechte und gesunde Arbeitsbedingungen an erster Stelle stehen. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die mit gezielten Maßnahmen den Verbleib älterer Beschäftigter im Job fördern. Die Landesregierung unterstützt dies beispielsweise mit dem Programm ‚Arbeit gestalten NRW‘.“ Welche Potentiale haben ältere Beschäftigte für Unternehmen, die sich auf den demografischen Wandel einstellen möchten, welche Möglichkeiten besitzen Arbeitgeber, die Stärken einer älter werden Belegschaft zu unterstützen und welche Chancen und Herausforderungen gibt es für die älteren Beschäftigten selbst? Diese und weitere Fragen wurden am runden Tisch im Altenheim Rheindahlen mit Guntram Schneider erörtert. An dem rund 90-minütigen, von Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen-Dreisow moderierten Erfahrungs- und Meinungsaustausch nahmen neben dem Minister und Führungskräften des Unternehmens auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Norbert Post MdL als Aufsichtsratsvorsitzender und externe Experten teil. Dazu gehörten Gregor Mertens vom BGF Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung, das bei der Sozial-Holding regelmäßig Gesundheitstage für die Beschäftigten ausrichtet, Wolfram Gießler vom BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen, das gemeinsam mit den städtischen Altenheimen ein Projekt zur teamorientierten Personalentwicklung durchgeführt hat, Bernd Wittmann, Geschäftsführer der EAP Assist GmbH, die den Beschäftigen der Sozial-Holding bei psychischen Belastungen eine qualifizierte Beratung auf Kosten des Arbeitgebers innerhalb von 14 Tagen garantiert, Roland Weigel, Geschäftsführer der Konkret Consult Ruhr GmbH, die gemeinsam mit der Sozial-Holding unter anderem das Netzwerk pflegend Beschäftigte aufbaut, und Susanne Leng, stellvertretende Leiterin der kbs Akademie für Gesundheitsberufe, an der auch der Pflegenachwuchs für die städtischen Altenheime ausgebildet wird.



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