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Aktuelles

26.02.2014: TOP - Teamorientierte Personalentwicklung
Ein Projekt, das Potentiale für die Zukunft aufzeigt
Abschlusstagung, 05.02.2014

TOP - Teamorientierte Personalentwicklung<br>Ein Projekt, das Potentiale für die Zukunft aufzeigt<br>Abschlusstagung, 05.02.2014

Qualifizierte, kompetente Mitarbeiter/-innen und Teams sind die Voraussetzung für gute Qualität in der Pflege. Personalentwicklung ist daher unerlässlich für Altenpflegeeinrichtungen, die auch in Zukunft auf Mitarbeiter/-innen bauen möchten, die gut und gerne pflegen.
Wer entscheidet darüber, wer an welcher Qualifizierungsmaßnahme teilnimmt? Welche Mitarbeiter/-innen wollen oder können an welcher Weiterbildung teilnehmen? Wie lassen sich gerade ältere und geringqualifizierte Mitarbeiter/-innen motivieren? Wie muss eine Fortbildung gestaltet sein, damit theoretisches Wissen auch in der Praxis wirksam wird?
Im März 2011 waren es diese Fragestellungen, mit denen die Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH unter dem Dach der Sozial-Holding gemeinsam mit den Altenpflegeheimen der Stadt Wuppertal und dem BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen Essen in das Projekt "TOP - Teamorientierte Personalentwicklung" starteten. Möglich wurde dies durch die Förderung des Projekts im Rahmen der "Initiative Weiterbilden - Sozialpartnerrichtlinie" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfond.
Ziel des Projekt TOP war es, durch die gemeinsame Arbeit der beiden kommunalen Altenheimträger unter Einbindung der jeweiligen Arbeitnehmervertretungen branchenspezifische Lösungen zu entwickeln. Das BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen konzipierte mit den beteiligten Trägern die Projektstruktur, setzte passgenaue Weiterbildungsangebote um und führte so die beiden Partner zu einem positiven Projektabschluss.
Wolfram Gießler leitete für das Essener Bildungsinstitut das TOP-Projekt. Er fasst die Ergebnisse so zusammen: "Es motiviert Pflegekräfte, ihre beruflich-persönliche Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen; sie lernen gezielt das hinzu, was sie für ihre Aufgaben benötigen. Die Unternehmensleitungen verbessern ihre Personalentwicklung insgesamt und damit ihre Position im Wettbewerb um die jeweils besten Fachkräfte." Ein Wettbewerb, der sich angesichts der demografischen Entwicklung weiter verschärfen wird.

Was durch eine beteiligungsorientierte Personalentwicklung auch für die Qualität der Pflege erreicht werden kann, wurde nicht zuletzt auf der Abschlusstagung am 05.02.2014 in Düsseldorf deutlich. In mehreren Workshops zeigten die Beteiligten, welche Ansätze in den 13 städtischen Pflegeeinrichtungen mit weit über 1.000 Beschäftigten in Wuppertal und Mönchengladbach entwickelt wurden. Dabei lassen sich fünf Phasen unterscheiden:
  1. Erstellen von Kompetenzprofilen
  2. Weiterentwicklung der Kompetenzen zur Personalentwicklung auf den unteren und mittleren Führungsebenen
  3. Qualifikationsbedarfsanalysen in und durch Teams
  4. Entwickeln und Durchführen arbeitsplatznaher Fort- und Weiterbildungsangebote
  5. Evaluation und Verstetigung der Personalentwicklung
Nun zum Projektende wurden die Fortschritte erhoben. In Befragungen der Mitarbeiter/-innen und Teilnehmer/-innen verschiedener Workshops war das Ergebnis eindeutig: 77 % der befragten Mitarbeiter/-innen gaben an, das TOP ihrem Lernbedarf  entsprach und ihnen geholfen hat, Veränderungen in ihrer Arbeit leichter umsetzen zu können.
Hildegard Schönnenbeck (rechts im Bild), Leiterin des Qualitätsmanagements bei den Altenheimen der Stadt Wuppertal bestätigt das: „Unsere Teams sind selbstbewusster geworden, die Mitarbeiter/-innen bringen viele neue Ideen ein. Das hilft Ihnen auch, besser auf die Wünsche unserer Bewohner/-innen einzugehen.“ 
Bernhild Birkenbeil (li im Bild), Geschäftsleiterin der Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH, sieht ihre Erwartungen in TOP erfüllt: „Wir brauchen eine Personalentwicklung, die die Lern- und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Dies steigert zugleich unsere Attraktivität als Arbeitgeber und erleichtert es uns, gutes Personal für uns zu gewinnen und dauerhaft an uns zu binden.“
 
Und um die Qualität der Pflege und Betreuung für die alten Menschen auch in Zukunft sicherstellen und weiterentwickeln zu können, braucht es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Alters, die den wachsenden Anforderungen fachlich kompetent begegnen können.
 
Das Bildungsinstitut im Gesundheitswesen, BiG, bietet TOP weiter als innovatives Konzept an, um die Personalentwicklung im Kranken- und Altenpflegebereich stetig den wachsenden Anforderungen anzupassen.
Weitere Informationen zum Projekt „TOP – teamorientierte Personalentwicklung“ unter: http://www.big-essen.de/initiative-weiterbilden/projekte/top-teamorientierte-personalentwicklung/



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