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Presse

22.10.2013: Jung und Alt begegneten sich in Rheindahlen

Jung und Alt begegneten sich in Rheindahlen

„Wenn Jung und Alt sich neu begegnen“ ist das Motto eines EU-finanzierten Comenius Projektes, an dem sechs Schulen aus fünf Nationen (Deutschland, Tschechien, Belgien, Niederlande, Luxemburg) teilnehmen. Mit dabei ist das Mathematisch Naturwissenschaftliche Gymnasium. In der vergangenen Woche haben sich die Partnerschulen zu einem dreitägigen Workshop in Mönchengladbach getroffen und sich einmal ganz praktisch mit der Frage beschäftigt, wie Menschen in verschiedenen Ländern ihren Ruhestand gestalten. Einen Tag waren waren die Schülerinnen und Schüler im Altenheim Rheindahlen zu Gast, wo sie auf zehn „Ruheständler“ in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen trafen.

Reihum konnten sich die Schülergruppen im Gespräch mit den Referenten überzeugen, dass das Leben auch nach der Rente spannend bleiben kann. Eindeutig die größte Lebenserfahrung hatte in der Runde Helmi Uebach (97), die seit Jahren im Altenheim Rheindahlen lebt und sich hier wie auch schon in manchen Fernsehtalkshows für die Interessen von Heimbewohnern stark gemacht hat. Gerhard Kipp, der früher selbst ein Altenheim leitete, bringt seine Erfahrungen heute als Ombudsmann der städtischen Altenheime ein. Gunda Schneider und Rainer Altrock – ebenfalls beide bereits im Ruhestand – engagieren sich heute im Vorstand des Vereins „Aktive Senioren“, der in Eicken beheimatet ist und Kultur-, Bewegungs- und Freizeitangebote für inzwischen rund 130 aktive Mitglieder organisiert.

Simone Todzy, die den Workshop für das Math.-Nat. organisiert hat, freute sich mit ihren internationalen Lehrerkollegen darüber, wie lebhaft die Gesprächsrunden zwischen den Generationen liefen – falls nötig auch in englischer oder tschechischer Sprache. Todzy: „Die größte Herausforderung für die Schülergruppen wird es wohl sein, all die Informationen und Erfahrungsberichte in eine präsentable und vergleichbare Form zu bringen. Schließlich sind schon die Rentensysteme in den Herkunftsländern so unterschiedlich, dass man darüber Bücher schreiben könnte.“ Nach der Abschlusspräsentation traten die internationalen Gäste des Math.-Nat. die Heimreise an.



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