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Presse

12.11.2012: Netzwerk Pflegend Beschäftigt: Sozial-Holding bietet in Modellprojekt Betrieben Beratung und konkrete Unterstützung an

Was können Unternehmen für die mehr und mehr werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun, die sich in der Pflege von Angehörigen engagieren und dadurch zusätzlich belastet werden? Um Unternehmen, die ihre „pflegend Beschäftigten“ dabei unterstützen möchten, den Balanceakt zwischen Beruf und Pflege besser zu meistern, startet die Sozial-Holding gemeinsam mit Konkret Consult Ruhr und begleitet von der IHK Mittlerer Niederrhein Anfang 2013 das Projekt „Pflegend Beschäftigte“.

Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Rund 1,1 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland werden durch einen oder mehrere Angehörige versorgt. Derzeit sind rund 4,2 Millionen Angehörige informell in der Pflege für Familienangehörige engagiert. Dabei sind zwei Drittel der Hauptpflegepersonen im erwerbsfähigen Alter. Dies hat auch Folgen gerade für kleine und mittlere Unternehmen, in denen pflegende Angehörige beschäftigt sind: Die Mehrfachbelastung kann zu erhöhten Fehlzeiten, verminderter beruflicher Belastbarkeit und Zufriedenheit oder gar zur Aufgabe des Arbeitsverhältnisses führen. In Zeiten des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels in zahlreichen Branchen ein herber und teurer Verlust für die Betriebe. „Dabei sind es oft kleine Dinge, wie zum Beispiel die Organisation eines Essensdienstes, einer hauswirtschaftlichen Unterstützung oder die Klärung einer finanziellen Frage, mit denen sich scheinbar unüberbrückbare Probleme lösen lassen“, weiß Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH. Um Unternehmen, die ihre „pflegend Beschäftigten“ dabei unterstützen möchten, den Balanceakt zwischen Beruf und Pflege besser zu meistern, startet die Sozial-Holding gemeinsam mit Konkret Consult Ruhr und begleitet von der IHK Mittlerer Niederrhein Anfang 2013 das Projekt „Pflegend Beschäftigte“. Es wendet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen im Kammerbezirk und wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) gefördert. Durch den Aufbau eines Netzwerkes sollen für betroffene Beschäftigte in den teilnehmenden Unternehmen Angeboten geschaffen werden, die kleinere Betriebe alleine nicht stemmen können. „Dafür stehen uns im Projekt drei zusätzliche Vollzeitstellen zur Verfügung“, berichtet Helmut Wallrafen-Dreisow. Die Teilnahme an dem Projekt ist für alle beteiligten Unternehmen kostenlos. „Rund 30 haben bereits die Chance ergriffen, im neuen Netzwerk dabei zu sein. Rund 20 Betriebe, die wir mit unserem und dem Know-how weiterer Anbieter in Mönchengladbach unterstützen möchten, können noch mitmachen“, so Wallrafen-Dreisow weiter. Interessierte Unternehmen können dazu Kontakt mit dem Beratungszentrum der Sozial-Holding unter der Rufnummer 02161/81196811 oder der E-Mail Adresse Beratungszentrum@Sozial-Holding.de aufnehmen.



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