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Presse

15.11.2011: Zentralküche von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet

Die vor fünf Jahren eröffnete Zentralküche der Sozial-Holding hat sich mit der innovativen „Cook & Chill“ -Methode nicht nur die Beachtung der bundesweiten Fachwelt und die Anerkennung bei den Kunden erarbeitet. Jetzt wurde der Betrieb an der August-Monforts-Straße erneut von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausgezeichnet.

Für das DGE-Zertifikat hat die Sozial-Holding ihre Menüpläne nach wissenschaftlichen Kriterien bewerten lassen und auch den Betriebsablauf einer eingehend Prüfung durch die DGE unterzogen In der Zentralküche unter der Leitung von Thomas Werkmeister werden täglich bis zu 720 Mittagessen für die städtischen Altenheime der Sozial-Holding gekocht. Zusätzlich werden etwa 170 Mittagessen für das „Essen auf Rädern“ zubereitet und im ganzen Stadtgebiet ausgeliefert. Darüber hinaus hat die Zentralküche Kunden außerhalb von Mönchengladbach. Die Mittagessen werden im bewährten und besonders nährstoffschonenden Cook & Chill Verfahren produziert. „Dabei gibt es keinen langen Warmhaltezeiten, weil das Essen direkt nach der Zubereitung schockgekühlt und erst in den Altenheimen kurz vor dem Mittagessen regeneriert wird“, berichtet Diätassistentin Marion Siemes. Für das begehrte Zertifikat der DGE sind alle Speisepläne auf die verschiedensten Nährstoffzusammensetzungen berechnet und neu zusammengestellt werden, so dass am Ende ein für Senioren nährstoffoptimierter Speiseplan entstand. Gleichzeitig wurden für alle Speisen Rezepturen erstellt und erprobt. „Der Einkauf frischer Ware und das Einhalten der Rezepte sorgt für gleichbleibend gute Qualität“, erläutert Siemes. Damit das Essen auch so gut wie es gekocht wurde, bei den Kunden ankommt, werden alle Beschäftigen in den Altenheimen und in der Zentralküche entsprechend geschult. Stolz sind Diätexpertin Siemes und Küchenchef Werkmeister darauf, dass die Zentralküche auch im Jahr 2011 alle Kriterien der DGE zu 100 Prozent erfüllt hat. Dabei wird das Essen nicht nur auf Energiegehalt, Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratanteil, auf Ballast- und Mineralstoffe, Vitamine und Wassergehalt untersucht. Die DGE erwartet außerdem ein vollwertiges und zielgruppengerechtes Verpflegungsangebot und schaut auch danach, wie das Essen angerichtet wird und bei den Bewohnern ankommt. Das Urteil von Gertrud Merbecks, Bewohnerin im Altenheim Pixbusch, steht jedenfalls fest. Ihr schmeckt das Essen aus der Zentralküche, auch wenn ihr Lieblingsgericht Rotkohl nicht jeden Tag im Angebot ist. Dabei legt die Sozial-Holding wert darauf, dass die Kunden bei der Gestaltung des Speiseplans ein Mitsprachrecht haben. Und wenn es wie vor einiger Zeit mürrische Kommentare über den Geschmack der Kartoffeln gibt, wird die Kritik ernst genommen. Bei einem daraufhin organisierten Testessen konnten sich die Abordnungen aus den Heimen die für sie leckerste aus sieben Kartoffelsorten aussuchen. Und für Bewohner, denen die Auswahl aus täglich drei Menüs und unterschiedlichen Diätgerichten nicht ausreicht oder die selbst gerne mal wieder am Herd stehen möchten, haben die Altenheime Kochgruppen eingerichtet.



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