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Presse

21.07.2011: Unterstützen und vorausschauen: Sozial-Holding stärkt MitarbeiterInnen in Führungskompetenz

Mit den Führungskräften den Altenheimen und Wohnbereichen steht und fällt die Lern- und Motivationskultur der Beschäftigten. Deshalb sollen zukünftig noch gezielter in ihren Kompetenzen gestärkt und dazu befähigt werden, auf die individuellen Bedarfe ihrer MitarbeiterInnen einzugehen. Dies ist eine Konsequenz aus der Mitarbeiterbefragung, die von Sozial-Holding im April 2011 durchgeführt hat.

„Häufig fehlt mir eine direkte Ansprechperson für Probleme bei meiner Arbeit!“ Das sagten 35% der MitarbeiterInnen in den sechs Städtischen Altenheimen, die zur Sozial-Holding Mönchengladbach gehören, in einer Mitarbeiterbefragung, die das Institut für Gerontologie im April 2011 im Auftrag der Sozial-Holding durchgeführt hat. Die Geschäftsführung stellt sich auch diesmal den Herausforderungen und setzt sich ein weiteres Mal für „Gute Arbeit“ in ihren Einrichtungen ein. „Es ist gut, dass wir uns neben der Bewohnerorientierung auch hin zu einer Mitarbeiterorientierung bewegen“, so eine Mitarbeiterin bei der Vorstellung des Berichtes zur Mitarbeiterbefragung in der Sozial-Holding Mönchengladbach, die in der vergangenen Woche stattfand. Denn nur, wenn das Pflegepersonal in einem lernförderlichen und fehlerverzeihenden Umfeld arbeitet, kann auf lange Sicht „gute Pflege“ gewährleistet und junger Nachwuchs für den Pflegeberuf gewonnen werden. Das ist heute wichtiger denn je. Bedingt durch den demografischen Wandel kommt es in den kommenden Jahren insbesondere in der Pflegebranche zu einem Mangel an qualifiziertem Fachpersonal einerseits und alternden Belegschaften andererseits. Gezielte personalpolitische Maßnahmen sind daher besonders wichtig. „Wir sind offen für Kritik und wollen uns ständig weiterentwickeln. Die Meinung der Beschäftigten und der unabhängige Blick von außen helfen uns dabei“, so der Geschäftsführer der Sozial-Holding Mönchengladbach GmbH Wallrafen-Dreisow. Hierzu arbeitet die Sozial-Holding Mönchengladbach GmbH seit einigen Jahren gemeinsam mit dem Institut für Gerontologie an der TU Dortmund an verschiedenen Themen, welche die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten über den Erwerbsverlauf erhalten und stärken sollen. Neben der Gesundheitsförderung für die MitarbeiterInnen im Betrieb hat die Sozial-Holding Mönchengladbach nun, mit dem Thema „Lebenslanges Lernen im Pflegeberuf“ ein weiteres Handlungsfeld für eine vorausschauende Personalpolitik in Angriff genommen, welche die Arbeits- und Lernfähigkeit ihrer Beschäftigten stärken soll. Gerade im Gesundheitssektor hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung in der Professionalisierung und Technisierung stattgefunden, um den stetig wachsenden öffentlich und politisch geforderten Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen mit einem zunehmenden Kostendruck konfrontiert. Zudem hat sich auch das Kundenklientel verändert. So wächst der Anteil hochaltriger, multimorbider und dementer Pflegebedürftiger und stellt die Betriebe und damit auch ihre MitarbeiterInnen vor immer neue Herausforderungen. Diesen Wandel erleben auch die Beschäftigten der Sozial-Holding: 70% gaben in der Befragung an, die Anforderungen in ihrem Beruf würden sich schnell ändern. Obwohl die Weiterbildungsquoten der Sozial-Holding im Vergleich zu anderen Unternehmen über dem Durchschnitt liegen, konnte die Studie zeigen, dass ältere, teilzeit und gering qualifizierte Beschäftigte seltener in betriebliche Qualifikations- und Entwicklungsprozesse einbezogen sind. Das soll sich zukünftig ändern. Mit den Vorgesetzten in den Häusern und Wohnbereichen steht und fällt die Lern- und Motivationskultur der Beschäftigten. Sie sollen zukünftig noch gezielter in ihren Kompetenzen gestärkt und dazu befähigt werden, auf die individuellen Bedarfe ihrer MitarbeiterInnen einzugehen. Bereits seit März arbeitet die Altenheim GmbH der Sozial-Holding mit dem BIG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen in Essen und den städtischen Altenheimen in Wuppertal in einem durch Mittel des ESF-Programms „Initiative Weiterbilden – Sozialpartnerrichtlinie“ geförderten Projekt zur teamorientierten Personalentwicklung intensiv zusammen. Bei Rückfragen steht Ihnen Helmut Wallrafen-Dreisow von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH (Kontaktdaten: siehe Briefkopf) und Barbara Zimmer vom Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund Telefon 0231/ 728 488 17, Email: zimmer@post.uni-dortmund.de gerne zur Verfügung.



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