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Presse

14.11.2010: Mitarbeiterbefragung zur Ermittlung von Gründen der Nichtteilnahme an betrieblichen Weiterbildungsangeboten

Um die Gründe für geringere Teilhabechancen an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen und die davon betroffenen Gruppen näher zu identifizieren, hat das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund im Auftrag der Sozial-Holding Mönchengladbach GmbH hierzu ein Projekt initiiert. Unter anderem wird mittels einer Mitarbeiterbefragung sozialversicherungspflichtig Beschäftigter der Sozial-Holding Mönchengladbach erforscht, welche die Motivatoren für die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen sind.

Insbesondere die Pflegebranche steht angesichts des demographischen Wandels vor besonderen personellen Herausforderungen. Mit der Zunahme pflegebedürftiger Menschen steigt nicht nur der Anteil hochaltriger, multimorbider und dementer Patienten/Bewohner sondern auch die Nachfrage nach gut ausgebildeten und qualifizierten Pflegekräften. Bei einem alternden Erwerbspersonenpotential müssen die Betriebe dabei verstärkt die Ressourcen ihrer älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen. Die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten über den Erwerbsverlauf hinweg zu erhalten, indem kontinuierliche Weiterbildungsanstrengungen getätigt werden, stellt dabei nur einen wichtigen Baustein in der Personalpolitik der Betriebe dar. Studien belegen jedoch, dass die Chancen an betrieblichen Weiterbildungsangeboten zu partizipieren sehr unterschiedlich über verschiedene Beschäftigtengruppen verteilt sind (z.B. Ältere, Frauen, Geringqualifizierte). Um die Gründe für geringere Teilhabechancen an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen und die davon betroffenen Gruppen näher zu identifizieren, hat das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund im Auftrag der Sozial-Holding Mönchengladbach GmbH hierzu ein Projekt initiiert. Unter anderem wird mittels einer Mitarbeiterbefragung sozialversicherungspflichtig Beschäftigter der Sozial-Holding Mönchengladbach erforscht, welche die Motivatoren für die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen sind, welche Risikogruppen geringe Weiterbildungsbeteiligung aufweisen und welche Motivations- und Zugangsbarrieren bei einer Nichtteilnahme an betrieblichen Weiterbildungsangeboten im Vordergrund stehen. Anhand des gewonnenen Datenmaterials sollen Ansatzpunkte für die gezielte Motivation und Ansprache der unterrepräsentierten Beschäftigtengruppen identifiziert und Handlungsempfehlungen für die betriebliche Personalpolitik entwickelt werden.



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