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Presse

29.01.2010: Kundenorientierter Qualitätsbericht versus MDK-Prüfbericht

Viele Heimleitungen deutschlandweit kritisieren die Prüfungen des MDK und die auf diesen Prüfungen basierenden Berichte. Mit kundenorientierten Qualitätsberichten geht die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach bereits andere Wege der Transparenz.

Das "Dilemma mit den Pflegenoten" lautet die aktuelle Überschrift einer westdeutschen Tageszeitung und sie berichtet dann über die Kritik vieler Heimleitungen an den Prüfungen des MDK. Die Prüfungen seien zu wenig sorgfältig und solide erarbeit. Es fehle die Evidenzbasierung und der Zeitaufwand für Begleitung und Nachbereitung sind häufige und wesentliche Kritikpunkte anerkannter Heimträger und Juristen. Leitende MDK-Mitarbeiter wehren sich mit der Feststellung, es gäbe auch keine Alternativvorschläge zur MDK-Prüfung und der dann schon wieder fast fraglichen Feststellung "Um jeden Heimbewohner persönlich zu fragen, hätte der Medizinische Dienst nicht genug personelle und finanzielle Ressourcen. Daher müsse man die Urteile aus den Protokollen ableiten". Ein (Wett)Kampf, an dem sich die sechs Einrichtungen der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach nicht aufhalten! Als erster Altenpflegeeinrichtungsträger in Deutschland veröffentlichte die Sozial-Holding bereits im Februar 2006 den ersten Kundenorientierten Qualitätsbericht und forderte die zwischenzeitlich eingeführten unangemeldeten Prüfungen von MDK und Heimaufsicht. Im Jahr 2008 führte die Sozial-Holding dann ein Modellprojekt mit Mitteln des Sozialministeriums NRW durch an dem neun weitere Heimträger der verschiedensten Verbandsstrukturen beteiligt waren. Schon damals sagte der Geschäftsführer der Sozial-Holding, Helmut Wallrafen-Dreisow: "Ich finde es gut, dass wir heute aus so vielen Richtungen nach der Wahrheit über die Qualität suchen. Das ändert aber nichts daran, dass wir diese eine Wahrheit nicht finden werden. Das Transparenzmodell ist eine Möglichkeit, über die Qualität der Einrichtungen zu berichten. Eine Möglichkeit besonders für die Kunden, die ihr Alter selbst in der Hand behalten wollen". Die Grundidee der Kundenorientierten Qualitätsberichte ist eben der Perspektivenwechsel. Wallrafen-Dreisow dazu: "Bisher wird, wenn von Pflegequalität die Rede ist immer nur über diejenigen geredet, die es betrifft. Weder die Bewohner, noch die Mitarbeiter oder die Pflegenden kommen bisher irgendwo zu Wort. In den Kundenorientierten Qualitätsberichten ist es genau umgekehrt". Das Modellprojekt in NRW hat bewiesen, dass es für Heimplatzinteressenten viel spannender ist, wenn vor allem Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter ihren Alltag im Heim schildern. Mit dem Weltenmodell gelingt es, die Ergebnisqualität wirklich darzustellen, die alle interessiert, die alle fordern, die aber in keinem MDK-Prüfbericht wirklich aufgegriffen werden kann. So sehr Wallrafen-Dreisow über die erste Pflegenote mit 1,3 für das Städt. Altenheim Eicken erfreut ist, stellt er den Wert doch in Frage. "Stolz sind wir darüber, dass wir nun für alle unsere Einrichtungen jeweils einen eigenen Kundenorientierten Qualitätsbericht ins Internet gestellt haben, der die Ergebnisqualität der einzelnen Häuser auch wirklich differenziert darstellt" . Als Anlage ist dieser Presseerklärung der Kundenorientierte Qualitätsbericht des Städt. Altenheims Eicken beigefügt. Dieser ermöglicht anhand des Weltenmodells eine differenzierte Betrachtungsweise, die weit über das hinausgeht was der MDK-Prüfbericht und noch so gute Pflegnote aussagen können. Alle Kundenorientierten Qualitätsberichte finden Sie unter www.Sozial-Holding.de

PDF download:
Qualitätsbericht Städtisches Altenheim Eicken



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