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Presse

15.01.2009: Modernisierung des städtischen Altenheims Rheindahlen abgeschlossen

Nach 19-monatiger Bauzeit konnte das städtische Altenheim Rheindahlen am 15. Januar mit einer Feierstunde feierlich wiedereröffnet werden. Mit der umfassenden Sanierung in Rheindahlen sind nun alle sechs städtischen Altenheime auf modernstem Stand.

Oskar Schlorke, Bewohner des städtischen Altenheims Rheindahlen brachte es auf den Punkt: “Die Probleme während des Umbaus hatten wir uns schlimmer vorgestellt. Alles ist reibungslos über die Bühne gegangen. Und jetzt leben wir in einem Haus, das heller, freundlicher, übersichtlicher und wohnlicher geworden ist. Vielen Dank dafür.“ Anlass für das Lob des Heimbeiratsvorsitzenden war die feierliche Wiedereröffnung des Altenheims Rheindahlen, das in 19-monatiger Bauzeit umfassend saniert und zu einem modernen Wohngruppenhaus umgebaut worden ist. Mit dem Ende dieses Projektes sind nun die Baumaßnahmen in den inzwischen sechs städtischen Altenpflegeheimen abgeschlossen: Neben Neubauten in Odenkirchen und Windberg stand in den vergangenen rund sieben Jahren auch die Modernisierung der städtischen Altenheime Lürrip, Eicken und Haus 2 in Odenkirchen auf dem Programm. Der Umbau des mehr als 25 Jahre alten Hauses in Rheindahlen war für Bewohner und Personal mit einigen Herausforderungen verbunden, denn für die gewünschte Modernisierung mussten sie für mehrere Monate ihre gewohnte Umgebung verlassen und nach Odenkirchen ziehen, damit die einzelnen Bauabschnitte in Rheindahlen realisiert werden konnten. Das warten hat sich gelohnt, waren sich die Gäste der Feierstunde im Festsaal des Altenheims überzeugt, zu denen neben zahlreichen Mitarbeitern, Bewohnern und Mitgliedern des Aufsichtsrates der Sozial-Holding auch Norbert Post MdL als Vertreter des Gesellschafters Stadt und Rheindahlens Bezirksvorsteher Arno Oellers gehörten. Bestand der Altbau noch aus 138 Zimmern, von denen 106 Einzelzimmer und 16 Doppelzimmer waren, leben nun nach der Modernisierung 126 Bewohnerinnen und Bewohner in 116 Einzel- und 5 Doppelzimmern. Inklusive des Kostenanteils für die Zentralküche betrug das Finanzbudget für den Umbau 6,2 Millionen Euro. „Im Vergleich zu einem Neubau, der bei vergleichbarer Wohnqualität rund drei Millionen Euro teurer geworden wäre, haben die Planer und 59 am Umbau beteiligten Firmen also sehr wirtschaftlich gearbeitet“, berichtete Frank Boss, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sozial-Holding. Das Haus verfügt nach dem Umbau über 8010 m² Gesamtfläche, die sich in 3.241 m² Wohnfläche, 2.359 m² Nutzfläche und 2.410 m² Verkehrsfläche aufteilen. „Beim Umbau sind alleine rund 20 Kilometer Kabel verlegt und 1.200 Quadratmeter Fenster- und Fassaden saniert worden, um das Haus auch energetisch auf den neuesten Stand zu bringen“, erläuterte Architekt Odilo Joecken, der nach erfolgreicher Sanierung den Schlüssel des Hauses an Bewohner und Mitarbeiter zurückgab. Bei der Feierstunde konnten Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen-Dreisow, Bernhild Birkenbeil, Geschäftsleiterin der Altenheime GmbH, und Pflegedienstleiter Thomas Mali auch die Rheindahlener Pfarrer Harald Josephs und Hans-Ulrich Rosocha begrüßen, die einen ökumenischen Segen für das Gebäude und die Menschen, die in ihm ein- und ausgehen, sprachen.



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