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Presse

21.05.2008: Carmen Weyers und Ingo Breuer sind jetzt Case-Manager

Die beiden Mitarbeiter des Beratungszentrums der Sozial-Holding haben ein Zusatzstudium an der Fachhochschule Freiburg erfolgreich abgeschlossen

Tagespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, betreutes Wohnen, wohnen mit Service, Alltags- und Haushaltshilfen, ambulante und mobile Dienste: Die Angebote für ältere Menschen mit mehr oder weniger Pflegebedarf sind für die Kunden selbst oder auch für Angehörige kaum noch überschaubar. Nicht zuletzt deshalb hat die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach vor über einem Jahr ein Beratungszentrum eingerichtet, das rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen telefonisch für Kunden zu erreichen ist. Mit aufgebaut hat die Anlaufstelle Ingo Breuer, seit Oktober 2007 dabei ist seine Kollegin Carmen Weyers. Beide haben jetzt neben ihrer Tätigkeit als Berater bei der städtischen Tochtergesellschaft ein einjähriges Kontaktstudium „Case Management“ an der Ev. Fachhochschule Freiburg erfolgreich abgeschlossen. Das „Case-„ oder Fallmanagement, das im Gesundheitswesen, in der Arbeitsvermittlung aber auch im Pflegebereich immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat zum Ziel, dem Ratsuchenden aus der Vielzahl von angebotenen Hilfen ein individuell maßgeschneidertes Paket zusammenzustellen. „Case-Management verknüpft Beratungsleistungen, die Erfassung des sozialen Hintergrundes und eine Zielplanung und -kontrolle mit Elementen der Hilfe zur Selbsthilfe“, erläutert die Ingo Breuer. „Die Methode kann dabei helfen, Unterstützungsleistungen immer wieder an den Menschen anzupassen, starre oder überflüssige Angebote zu vermeiden und so die Hilfe zugleich wirkungsvoller und kostengünstiger zu machen“, ergänzt Carmen Weyers. Beide sind überzeugt, dass durch professionelles Fallmanagement Unterversorgung, gesundheitliche und soziale Verschlechterungen, das Chronischwerden von Beschwerden oder Drehtüreffekte vermieden werden können. Die Qualifikation, die Ingo Breuer und Carmen Weyers in ihrem Zusatzstudium erworben haben, können sie auch in das in Mönchengladbach angelaufene Modellprojekt Pflegestützpunkte des Bundesgesundheitsministeriums einfließen lassen, in das beide als Mitarbeiter der psychosozialen Begleitung eingebunden sind. Auch in diesem Projekt, das vom Amt für Altenhilfe der Stadtverwaltung gemeinsam mit verschiedenen Trägern und Pflegekassen durchgeführt wird, geht es darum, Pflegeberatung effizienter zu machen und mehr auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen abzustimmen.



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